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Markus Lang: "der erste Spector-Linkshänder-Bass"
Ich ging auf das Angebot ein. Die Vorfreude war groß ... und dauerte auch noch lange an. Da Stuart Spector selbst bei seiner 'handmade US-series' das 'roughcutting and so on' (???) in computergesteuerter Vorproduktion erledigt, tauchten bei der Anfertigung immer wieder neue unvorhergesehene Probleme auf. Ich mußte mich noch etwa anderthalb Jahre gedulden, bis ich meinen Bass in den Händen halten konnte. In dieser Zeit erhielt ich von Stuart Spector so manche Faxnachricht, die mich über den Stand der Dinge aufklärte. Mittlerweile bin ich seit sechs Jahren stolzer Besitzer des NS 5-L serial-number #001. Ob danach noch weitere gebaut wurden kann ich leider nicht sagen. Natürlich hatte auch ich hier mit dem bekannten Problem zu kämpfen: Linkshänderbässe sind meist Sonderanfertigungen und die kauft oder bestellt man nicht so einfach im Laden. Aber ich muß dem amerikanischen Tüftler und seinem gesamten Spector-Shop in Saugerties NY (da sitzen die wohl) dennoch ein Lob aussprechen. Ich bin mit dem Instrument sowohl hinsichtlich Verarbeitung, Bespielbarkeit als auch Sound hochzufrieden und fand mich als Kunde (obwohl ich nicht zu den bekannten Größen gehöre, die sich '... mal schnell beim Stuart einen Bass in Sonderanfertigung bauen lassen' ) zu jedem Zeitpunkt zuvorkommend behandelt. Und die vielen Faxe, die mich während der Entstehungszeit erreicht haben, erinnern mich zusammen mit dem originalunterschriebenen Zertifikat über die Echtheit des ersten NS 5-L immer wieder an die Phase der 18-monatigen Wartezeit." Markus betätigt sich z. Zt. "aus Studienendzeit-technischen Gründen" nur gelegentlich als Studiomusiker. Sein Bass-Spiel ist zu hören u. a. beim Terra Mater Project. |